
Wir sind für Sie da.
Immobilie bei Trennung und Scheidung
Das Haus kann nichts dafür.
Wenn aus einem gemeinsamen Zuhause eine gemeinsame Entscheidung werden muss.
Eine Trennung ist selten der Moment, in dem zwei Menschen morgens aufstehen und sagen: „Prima. Dann klären wir heute ganz entspannt noch das Haus.“
Wäre schön. Ist aber vermutlich eher selten so.
Da sind Erinnerungen. Enttäuschungen. Verletzungen. Vielleicht Kinder. Geld. Zukunftsfragen.
Und mittendrin steht ein Haus. Das übrigens nichts dafür kann.
Emotionen
Erinnerungen, Enttäuschungen, Verletzungen, und mittendrin ein Haus.
Viele Fragen
Verkaufen? Übernehmen? Auszahlen? Was ist es wert? Wer entscheidet was?
Unterschiedliche Sichtweisen
Das darf sein. Wichtig ist, dass beide gehört werden.
Ein Weg nach vorn
Mit Klarheit, Struktur und einem Blick für das, was beide mittragen können.
Es hat weder Partei ergriffen noch die Zahnpastatube falsch zugedreht. Es hat niemandem zu wenig zugehört und vermutlich auch keinen Hochzeitstag vergessen.
Es ist einfach nur das Haus.
Und trotzdem kann ausgerechnet diese Immobilie irgendwann zum nächsten Streitpunkt werden.
Was passiert jetzt mit unserem Zuhause?
- Verkaufen wir?
- Übernimmt einer von uns?
- Kann einer den anderen auszahlen?
- Was ist die Immobilie überhaupt wert?
- Welcher Preis wäre bei einem Verkauf realistisch?
- Und wer entscheidet jetzt eigentlich was?
Spätestens an diesem Punkt merken wir häufig, dass unsere Arbeit bei einer Trennung weit über Fotos, Exposé und Besichtigungstermine hinausgeht.
Manchmal müssen wir erst einmal zuhören.
Beiden.
Denn natürlich bringen zwei Menschen nach einer Trennung ihre eigene Geschichte und ihre eigene Sicht auf die Situation mit. Das darf auch so sein.
Unsere Aufgabe ist nicht, darüber zu entscheiden, wer recht hat.
Und wir dürfen auch nicht irgendwann innerlich auf der Seite von A oder B stehen.
Wenn wir eine gemeinsame Immobilie verkaufen sollen, müssen wir für beide Seiten gleichermaßen da sein.
Dieselben Informationen. Dieselbe Offenheit. Dieselbe Erreichbarkeit. Und dieselbe Transparenz bei allen wichtigen Entscheidungen.
Es darf nicht zwei verschiedene Geschichten über dasselbe Haus geben.
Man muss sich nicht mehr lieben, um gemeinsam ein Haus zu verkaufen.
Das wäre vermutlich auch eine ziemlich hohe Voraussetzung.
Man muss sich nicht plötzlich wieder in allem einig sein. Und man muss auch nicht vergessen, was vorher passiert ist.
Aber irgendwann braucht es die Bereitschaft, den persönlichen Konflikt für die Entscheidungen rund um die gemeinsame Immobilie ein Stück weit zurückzustellen.
Denn ein Immobilienverkauf braucht Entscheidungen: Preis, Vermarktung, Kaufpreisangebote, Verhandlungen und irgendwann die gemeinsame Entscheidung:
Ja. Wir verkaufen.
Wenn jede dieser Entscheidungen zum nächsten Austragungsort des Paarkonflikts wird, wird es schwierig, einen guten und geordneten Verkauf durchzuführen.
Dann kann es ehrlicher sein, zu sagen:
Nicht, weil ein Verkauf grundsätzlich nicht möglich wäre. Sondern weil vielleicht zuerst etwas anderes geklärt werden muss.
Ein Immobilienverkauf sollte einen Konflikt nicht noch größer machen.
Und manchmal sind wir tatsächlich ein bisschen mehr als nur Makler.
Wir hören zu. Wir sortieren. Wir versuchen herauszufinden, worüber gerade wirklich gesprochen werden muss, und was vielleicht mit der Immobilie überhaupt nichts zu tun hat.
Wir versuchen, Missverständnisse nicht noch größer werden zu lassen.
Und manchmal hilft schon jemand am Tisch, der einen entscheidenden Vorteil hat:
Wir waren bei Ihrem letzten Streit nicht dabei.
Wir kennen nicht die Version von vor fünf Jahren. Wir wissen nicht, wer damals was gesagt hat. Und für den Verkauf müssen wir es auch nicht wissen.
Uns interessiert eine andere Frage:
Wie finden wir für Ihre gemeinsame Immobilie einen Weg, den beide mitgehen können?
Zwei Menschen. Zwei Sichtweisen. Eine Immobilie.
Gabi Berger ist zusätzlich als Mediatorin ausgebildet.
Nicht, weil aus jedem Maklergespräch plötzlich eine Mediation werden soll.
Sondern weil man dabei etwas lernt, das gerade in schwierigen Situationen hilfreich sein kann: zuzuhören, ohne Partei zu ergreifen, unterschiedliche Sichtweisen stehen lassen zu können, Gespräche zu strukturieren und herauszufinden, wo trotz aller Unterschiede noch eine gemeinsame Entscheidung möglich ist.
Manchmal ist die Antwort: Hier. Und manchmal lautet sie eben: Noch nicht.
Auch das ist eine wichtige Erkenntnis.
Denn wir möchten nicht einfach nur einen Maklerauftrag unterschreiben.
Wir möchten einen Verkauf übernehmen, den wir für beide Seiten neutral und transparent führen können.
Wenn das im Moment nicht möglich ist, sollte man vielleicht zuerst genau dort ansetzen.
Mehr über ImmobilienmediationEine Trennung macht aus einer gemeinsamen Geschichte zwei verschiedene Perspektiven. Das können und wollen wir nicht ändern.
Aber die Immobilie braucht irgendwann wieder eine gemeinsame Richtung.
Vielleicht wird sie verkauft. Vielleicht übernimmt einer von beiden. Vielleicht gibt es eine Lösung, an die vorher noch niemand gedacht hat.
Es muss nicht die Lösung des einen gegen den anderen sein.
Es sollte eine Entscheidung sein, die beide kennen, nachvollziehen und am Ende mittragen können.
Denn wenn wir verkaufen, brauchen wir irgendwann von beiden dasselbe Wort:
Ja.
Das Haus kann nichts dafür.
Es sollte möglichst nicht zum Druckmittel werden. Nicht zum Austragungsort alter Konflikte. Und nicht zu dem Ort, an dem noch einmal geklärt werden soll, wer eigentlich recht hatte.
Manchmal hilft es schon, wenn wenigstens einer im Raum neutral bleibt.
Und im Zweifel ist das zunächst einmal: das Haus.
Jetzt Kontakt aufnehmenManchmal hilft es schon, wenn wenigstens einer im Raum neutral bleibt.